Während der letzten 15 Monate war ich an einer Arbeitsgruppe zur Machtmissbrauchsprävention in der deutschsprachigen Musikwissenschaft beteiligt. Bei der diesjährigen Tagung der Gesellschaft für Musikforschung haben wir einen vorläufigen Bericht unserer Aktivitäten vorgestellt, der eine umfangreiche Erhebung zum Thema innerhalb der Gesellschaft einschließt; diese zeigt sehr deutlich die Notwendigkeit von Präventions- und Interventionsmaßnahmen. Mein Respekt und Dank gebührt Ina Knoth, die den Bericht mit äußerster Sorgfalt zusammengestellt hat, und meinen lieben Kolleginnen Cornelia Bartsch, Beate Kraus und Paolina Aquilino aus unserem höchst engagierten Team. Bei Interesse findet ihr den Bericht und die Auswertung der Befragung hier.
Zudem haben wir eine Gruppe von Vertrauenspersonen rekrutiert, die bei der GfM-Mitgliederversammlung gewählt und als Ansprechpartner:innen für alle potentiellen Fälle von Machtmissbrauch innerhalb der Gesellschaft zuständig sein werden. Ich bin froh, dass Christoph Flamm, Manuel Gervink, Ariane Jeßulat, Sabine Meine und Josephine Pritz sich bereiterklärt haben, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Dank geht auch an den GfM-Vorstand, der das Anliegen behutsam begleitet und jederzeit unterstützt hat.
